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Was versteht man unter Edge Computing?

Einführung in das Edge Computing

In der heutigen, zunehmend vernetzten Welt sind Daten das Herzstück digitaler Innovationen. Mit dem rasanten Wachstum von IoT (Internet of Things) und der fortschreitenden Digitalisierung entstehen enorme Datenmengen, die in Echtzeit verarbeitet werden müssen. Hier kommt das Edge Computing ins Spiel. Diese Technologie bringt die Datenverarbeitung näher an die Quelle der Datenerfassung, sprich: an das "Edge" des Netzwerks.

Was ist Edge Computing?

Edge Computing bezeichnet ein dezentralisiertes Rechenmodell, bei dem Datenverarbeitung und -analyse nicht in einem zentralen Rechenzentrum stattfinden, sondern direkt an den Endgeräten oder an Knoten, die geografisch näher zu den Datenquellen liegen. Dies bedeutet, dass beispielsweise Daten, die von Sensoren oder IoT-Geräten generiert werden, lokal verarbeitet werden, bevor sie in die Cloud gesendet werden.

Wie funktioniert Edge Computing?

Der Kern des Edge Computing ist die Idee, Daten näher am Ort ihrer Entstehung zu verarbeiten, um Latenzzeiten zu reduzieren und Bandbreite zu sparen. Anstatt große Datenmengen über das Internet zu senden, werden sie lokal analysiert. Dies geschieht durch Edge-Geräte, die über ausreichende Rechenleistung verfügen, um die notwendigen Berechnungen vorzunehmen. Exemplare solcher Geräte sind Smart Cameras, Gateways und andere IoT-Systeme.

Vorteile von Edge Computing

Die Vorteile von Edge Computing sind vielfältig. Durch die lokale Verarbeitung sinken die Datenübertragungszeiten erheblich, was insbesondere für zeitkritische Anwendungen von Bedeutung ist. Zum Beispiel in der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, wo jede Millisekunde zählt. Zudem wird durch das Reduzieren der zurückgesendeten Datenmengen auch die Netzwerkbelastung verringert, was relevanter Abschnitt für Unternehmen mit begrenzten Bandbreiten ist.

Anwendungsgebiete des Edge Computing

Edge Computing findet Anwendung in einer Vielzahl von Industrien. In der Fertigung beispielsweise werden Maschinen durch Edge-Geräte überwacht, und Anomalien werden in Echtzeit erkannt. Auch im Gesundheitswesen kommt Edge Computing zum Einsatz, um Patientendaten lokal zu verarbeiten und somit rasche Entscheidungen zu ermöglichen.

Fazit

In einer Welt, die immer vernetzter wird, bietet Edge Computing eine Lösung zur effizienten Verarbeitung großer Datenmengen. Es reduziert Latenzzeiten, entlastet Netzwerke und eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten, die unser tägliches Leben und Wirtschaften nachhaltig verändern können.

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